Rekordbeteiligung des SV Fun-Ball Dortelweil und ein Übertragungsfehler bei den Regionalmeisterschaften

Noch nie war der SV Fun-Ball Dortelweil mit so vielen Athleten auf einer leichtathletischen Regionalmeisterschaft vertreten, wie am Samstag, den 18.02.2024 in Hanau. Insgesamt zwölf Teilnehmer, vorwiegend in der U16 und der U18 spiegeln die ausgezeichnete Arbeit der Jugendtrainer Vincent Velte und Lilly Weisenstein wider. Die Fun-Ball-Athleten erreichten dabei eine Goldmedaille, drei Bronzemedaillen und sieben Finalteilnahmen.

Dabei kam die beste Leistung aus Sicht der Dortelweiler von Viktoria Jordan, die sich im sechsten und letzten Versuch des Endkampfes im Weitsprung, als jüngerer Jahrgang der U18 auf sehr gute 4,91m steigerte. Leider wurde die vom Kampfrichter abgelesene und für alle Umstehenden sehr deutlich hörbare Weite von 4,91m nicht in das Ergebnisprotokoll eingetragen. Aus diesem Grund erhielt die überraschte Athletin dann bei der Siegerehrung nicht die erwartete Bronzemedaille, sondern landetet mit ihrem zweitbesten Versuch von 4,61m auf dem 5. Platz hinter ihrer Vereinskameradin Luise Krauskopf, die sich ebenfalls über eine neue Bestleistung und den sehr guten 4. Platz in dem starken Feld freute. Im 60 m Sprint dann hatte Emma Piel (Jg. 2007) im vereinsinternen Duell die Nase vorne. Im Vorlauf noch zeitgleich mit Viktoria Jordan und mit neuen persönlichen Bestleistungen für beide Athletinnen (8,65 Sek.), konnte Emma sich dann mit dem Sieg im B-Finale nochmals auf 8,63 Sek. steigern. Viktoria landete mit 8,69 Sek. knapp hinter Emma, die sich im Kugelstoßwettbewerb mit 9,23m, lediglich zwei Zentimeter hinter der Bronzemedaille noch den 4. Platz erkämpfte.

In der männlichen Jugend U18 glänzte der Dortelweiler Neuzugang Jannick Wenzel U18 als jüngerer Jahrgang mit zwei Bronzemedaillen im 200m Lauf mit der um fast 1 Sekunde gesteigerten neuen persönlichen Bestleistung von 26,17 Sek und einer Bestleistung im Weitsprung mit 5, 65m. Mit der 5 kg Kugel versuchten sich erstmals in der U18, ebenfalls als jüngerer Jahrgang, Alexander Kolb und Florian Herbert. Hier hatte Alexander mit 7,05 (Platz 4) knapp die Nase vor Florian mit 6,83m (Platz 5).

Vincent Velte, eigentlich im Wesentlichen als Trainer für seine Athleten in Hanau, erzielte dann mit einer sehr ordentlichen übersprungenen Höhe von 1,80m im Hochsprung der Männer das einzige Gold für die Dortelweiler.

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